Am 24. und 25. Juli wurde die Alte Kirche in Rulfingen zur Theaterbühne: Die Theater-AG des Gymnasiums Mengen führte Michael Endes Klassiker „Momo“ in einer modernen und berührenden Inszenierung auf.
Unter der Leitung von Abiturientin Samantha Schluck, unterstützt von Alessa (Kl. 9) und Sarah (Kl. 10), entstand ein Theaterstück mit viel Engagement und Kreativität.
Im Mittelpunkt stand Momo (gespielt von Emilian, Kl. 6), ein außergewöhnliches Kind mit einer besonderen Gabe: Momo versteht es, anderen aufmerksam zuzuhören. Als die geheimnisvollen grauen Herren beginnen, den Menschen ihre Zeit zu stehlen, gerät die Welt aus dem Gleichgewicht. Gemeinsam mit den Freundinnen und Freunden stellt sich Momo ihnen entgegen.
Die Aufführung überzeugte besonders durch das engagierte und vielseitige Ensemble. Neben erfahrenen Abiturientinnen und Abiturienten sowie ehemaligen Schülerinnen und Schülern standen auch zahlreiche jüngere Darsteller auf der Bühne. Für einige Fünft- und Sechstklässler war es sogar der erste große Bühnenauftritt. Mit Spielfreude und Mut meisterten sie ihre Rollen und trugen dazu bei, dass die Geschichte lebendig und abwechslungsreich erzählt wurde.
Auch musikalisch wurde die Inszenierung stimmungsvoll begleitet. Unter der Leitung von Musiklehrerin Gabi Lang, die auch die Probenarbeit der AG unterstützte, sorgte ein kleiner Chor aus Schülerinnen gemeinsam mit Abiturient Niklas am Klavier für besondere Momente.
Hinter der gelungenen Aufführung steckte viel Arbeit: Die Schülerinnen und Schüler probten und lernten ihre Texte zusätzlich zu ihrem Schulalltag in ihrer Freizeit. Außerdem konnten die jungen Künstler an drei gemeinsamen Probentagen in der Jugendherberge Biberach intensiv am Stück arbeiten und als Gruppe zusammenwachsen.
Dieser Zusammenhalt war auch nach der Aufführung in vielen persönlichen und rührenden Dankesworten spürbar: Die Theater-AG versteht sich als eine Familie, in der jüngere und ältere Schülerinnen und Schüler, Abiturientinnen und Abiturienten sowie ehemalige Mitglieder gemeinsam an einem Projekt arbeiten.
Mit „Momo“ gelang der Theater-AG damit nicht nur eine gelungene Aufführung, sondern auch eine eindrucksvolle Erinnerung daran, wie wertvoll gemeinsam verbrachte Zeit ist.
Text und Fotos: Presse-AG, Juli 26




















