Mit Europa, Geschichte und jeder Menge Crêpes beschäftigte sich das Gymnasium Mengen am 23. Januar, als dort der diesjährige Deutsch-Französische Tag stattfand. Anlass war nicht nur die Erinnerung an den Élysée-Vertrag von 1963, sondern auch ein ganz besonderes Jubiläum: Seit 60 Jahren verbindet Mengen eine Städtepartnerschaft mit Boulay in Frankreich.
Bereits am Vorabend stimmte ein deutsch-französischer Kinoabend, organisiert von der Stadt Mengen, auf das Jubiläumsjahr ein. Er bildete den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen, die sich über das gesamte Jahr hinweg mit der Partnerschaft und der deutsch-französischen Freundschaft befassen.
Am eigentlichen Aktionstag stand dann das Schulhaus ganz im Zeichen von Bleu-Blanc-Rouge. Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 hatten eine abwechslungsreiche Ausstellung vorbereitet, die die deutsch-französischen Beziehungen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtete. An Stellwänden ging es unter anderem um die Städtepartnerschaft Mengen–Boulay, den Élysée-Vertrag, das politische Tandem Helmut Kohl und François Mitterrand, aber auch um Jugendsprache, typische Klischees, die Region Elsass-Lothringen sowie den gemeinsamen deutsch-französischen Kultursender ARTE. Darüber hinaus wurden überraschende Verbindungen vorgestellt wie die Fanfreundschaft zwischen dem VfB Stuttgart und AS Saint-Étienne.
Auch kulinarische Themen fanden ihren Platz: Französische Bäckereien, Macarons und andere Spezialitäten machten Lust auf das Nachbarland. Nach der Besichtigung der Ausstellung konnten die einzelnen Klassen ihr neu erworbenes Wissen bei einem Quiz unter Beweis stellen.
Für den passenden Duft und echten Frankreich-Genuss sorgte die Jahrgangsstufe 2, die frisch zubereitete Crêpes anbot und damit für große Begeisterung in der Schulgemeinschaft sorgte.
Der Deutsch-Französische Tag zeigte eindrucksvoll, dass die Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich weit mehr ist als ein historischer Vertrag – sie lebt von Begegnungen, gemeinsamen Projekten und gegenseitigem Interesse. Ein besonderer Dank gilt der Stadt Mengen für die großzügige finanzielle Unterstützung.
Text: Presse AG, Bilder: Presse AG und Frau Paulus, Jan. 26




















